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Prophecy Productions
Freitag, 25. September 2026

Metal Factory since 1999

Prophecy Productions

MAUNAH – Hjarta

Dienstag, 22. September 2026

Hätte man mir «Hjarta» vorgespielt, ohne mir die Herkunft der Band zu verraten, wäre Dänemark wohl das Letzte, was ich vermutet hätte. MAUNAHs Musik klingt, als hätte der Goth seine schwarzen Gewänder gepackt, die Wüste durchquert und einen von Fackeln erhellten Palast aus Tausendundeiner Nacht betreten.  Trotzdem die Band selbst nennt es "Nordic Doom".

ARTHUR BROWN – Nature

Freitag, 04. September 2026

"It is time to let nature take its course…" – Es gibt Legenden, die zu Gefangenen eines einzigen berühmten Songs werden. In ARTHUR BROWNs Fall lodert dieses Gefängnis besonders hell. Jeder kennt «Fire» und den flammenden Helm des selbsternannten Gottes des Höllenfeuers. Arthur Brown jedoch auf diese eine Explosion zu reduzieren, wäre, als würde man das Universum beschreiben, indem man auf einen einzigen Stern zeigt.

Gestern hat uns die Natur für einige Augenblicke daran erinnert, dass es trotz all unserer Technologie und vermeintlichen Kontrolle immer noch Dinge gibt, die über und unter uns geschehen, ohne dass wir darum gebeten haben.

DYMNA LOTVA – Vyraj

Samstag, 08. August 2026

Post Black Metal bildet das Fundament, doch DYMNA LOTVA  erweitern ihren Sound konsequent um Doom, progressive Strukturen, düstere Folkmelodien und dezente elektronische Elemente. Das wirkt nie konstruiert - alles dient dem jeweiligen Song.

MORTIIS – Ghosts Of Europa

Mittwoch, 15. Juli 2026

Nun ja..., ehrlich gesagt, bin ich etwas enttäuscht. Ich hatte MORTIIS als etwas im Hinterkopf, das sich zwar in der elektronischen Ecke befindet, jedoch auch immer die Emperor Vergangenheit miteingebunden und gelebt hat.

KLIMT 1918 – Àmor

Montag, 29. Juni 2026

"Es gibt immer Hoffnung, solange die Leinwände noch leer sind." – Gustav Klimt – Als Gustav Klimt 1918 starb, blieben mehrere Bilder unvollendet zurück. Die italienische Band Klimt 1918 trägt sein Vermächtnis seit über zwanzig Jahren im Namen – nicht als Kunstprojekt, sondern als musikalische Suche nach Schönheit in Melancholie, Sehnsucht und Vergänglichkeit. Mit «Àmor» legen die Römer nun ihr erstes Studioalbum seit fast einem Jahrzehnt vor. Hat sich das Warten gelohnt?

TRELLDOM – ...by the word...

Samstag, 06. Juni 2026

ACHTUNG: Das wird eine lange Rezension des neuen Albums von Trelldom (700+). Das muss sie einfach sein. Nicht, weil ich intellektuell klingen will, sondern weil ich manchmal das Gefühl habe, einer der wenigen Irren zu sein, die sich freiwillig tief genug in solche musikalischen Abgründe wagen, um überhaupt beschreiben zu können, was hier eigentlich passiert. Denn «...by the word...» weigert sich konsequent, als blosses Hintergrundgeräusch zu funktionieren.

Nach mehr als zehn Jahren melden sich SLEEPING PULSE mit «Dreams & Limitations» zurück. Mick Moss und Luís Fazendeiro verbinden darauf erneut nordenglische Melancholie mit portugiesischer Wärme und schaffen ein progressives Dark Rock Album, das eher zum Eintauchen und Nachdenken einlädt, als einfach nur zu unterhalten.

Meine Kollegen werden vermutlich erneut die Augen verdrehen - wieder eine ausführliche Besprechung, wieder eine hohe Bewertung. Ist das also ein Album für die Ewigkeit? Wahrscheinlich nicht. Doch im Hier und Jetzt entfaltet diese Musik eine enorme Wirkung: Sie begleitet, fordert und fasziniert. Sicher kein Werk für jeden Geschmack, aber für mich in diesem Moment absolut überzeugend. Eventuell sogar was für Renés "MF End-of-the-year top 10".

Achtung, dies ist nix für Metal-Heads. Mit «Nowhere in Between Forever» weigern sich LANTLOS erneut, stillzustehen. Was vor Jahren im Schatten des Black Metal begann (.neon), hat sich nun in etwas weitaus Schwererfassbareres verwandelt: eine schimmernde Mischung aus Alternative Metal, Dream-Pop-Texturen und elektronischer Nostalgie, die zugleich unmittelbar und seltsam fern wirkt.

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